Was ist Halal-Schlachten?

Das Schächten hat man sich wie folgt vorzustellen:

Dies hat zur Folge, dass es zu einem immobilen Zwerchfellhochstand mit stärkster Beeinträchtigung der Lungenatmung kommt, sodass das Tier neben den Schnittschmerzen auch noch zusätzliche Todesangst erleidet. Die daraus folgende, wenn natürlich auch vergebliche, Hyperventilation führt zu weiteren Schmerzen und zu angstvoll aufgerissenen Augen. Nunmehr kommt es weiterführend dazu, dass Blut und Mageninhalt aus der aufgeschnittenen Speiseröhre in die Lunge aspiriert wird, was zu zusätzlich schweren Erstickungsanfällen führt. Während des langsamen Ausblutens verstopfen die Gefäßenden der vorderen Halsarterien immer wieder einmal, sodass regelmäßig nachgeschnitten werden muss.

Das ist Schächten ohne Betäubung! All das bei vollem Bewusstsein des Tieres, da die das Gehirn versorgenden Arterien ebenso intakt bleiben wie das Rückenmark und die Nerven. Hängt man das Tier dann noch entsprechend den Vorschriften an den Hinterbeinen auf, bleibt das Tier infolge der ausreichenden Blutversorgung des Gehirns bis zum letzten Bluttropfen bei vollem Bewusstsein. Dieser Vorgang kann bis zu zwölf Minuten dauern.